Welche Temperatur für welchen Wein?


Poggio ai Ginepri Bolgheri DOC Rosato 2019 Poggio ai Ginepri Bolgheri DOC Rosso 2018 Poggio ai Ginepri Bolgheri IGT Bianco 2018 Villa Donoratico Bolgheri DOC 2017 Argentiera Bolgheri Superiore DOC 2017 Cecco Sodo DOC Bolgheri Tenuta Argentiera 2015, WEIN

Man muss kein erfahrener Weinexperte sein, um zu schmecken, welchen Einfluss die Temperatur auf das Genusserlebnis des Weines hat. Wenn der Weisswein zu kühl ist, verliert er sein Aroma und lässt nur noch das Säuregerüst rausschmecken. Wird er mit der richtigen Temperatur serviert, dann sind die feinen Aromen ausgeprägt und man genießt die Frische des Weines. Aber das gibt es auch umgekehrt: Wird ein Rotwein, so etwa ein Côtes du Rhône, bei Zimmertemperatur ins Glas gegeben, wirkt seine Frucht überladen, der Wein schmeckt zu alkoholisch oder brennt beim Schlucken. Bei 16 Grad Celsius hätte der Wein eine gute, aber nicht zu dominante Frucht und eine gut eingebundenen Tannine. Die kältere Temperatur würde den Wein somit balancieren.


In diesen beiden Fällen macht allein die Temperatur den Unterschied zwischen Genuss und Enttäuschung. Die Wirkung im Glas kann hierbei ausschlaggebend sein. Selbstverständlich hat jeder Weine seine eigene Temperatur. Gehen wir hier noch genauer drauf ein.



Das Grundwissen zur richtigen Weintemperatur


Körperreiche und tanninhaltige Rotweine haben zwischen 15 und 18 Grad eine geeignete Temperatur. Die Faustregel ist: Je kühler ein Wein ist, desto weniger bietet er der Nase. Je wärmer der Wein ist, desto mehr riecht er. Für den Gaumen heben niedrige Temperaturen die Säure, die Tannine und Bitterstoffe eher hervor. Bei wärmeren Temperaturen geht diese Betonung verloren.


Mit diesem Grundwissen bezüglich der Weintemperatur macht man sich nun an die richtige Gradzahl für den jeweiligen Wein.


Weissweine


Aromatische Weißweine aus Rebsorten, so etwa Rieslinge oder Sauvignon Blanc, können kühlere Temperaturen zwischen 8 und 10 Grad Celsius haben. Trockene Weißweine verlangen ein paar Grad mehr und werden am Besten zwischen 12 und 14 Grad serviert.


Rotweine


Zwischen 12 und 14 Grad Celsius ist für leichte Rotweine mit weniger Körper am Besten, etwa ein Beaujolais. Rotweine mit mehr Körper können wärmer serviert werden, zwischen 15 und 18 Grad Celsius (z.B. ein Châteauneuf-du-Pape, Barolo).



Wärmer als 18 Grad Celsius sollte ein Wein nicht serviert werden, was deutlich unter der Zimmertemperatur liegt.




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